Sophie-Mayuko Vetter

(c) Wilfried Beege

Leichtflüssig ist ihr Spiel, doch nie zu leichtgewichtig, stets durchsichtig und filigran. Wunderbar ausbalanciert verwebt es sich mit dem Orchesterklang oder tritt in einen Dialog mit Streichern und Bläsern. (Mittelbayerische)

Sophie-Mayuko Vetter war in ihrem Vortrag eins mit der Musik. Sie durchlitt das ganze Spektrum der offengelegten Gefühle und wurde von einem hingerissenen Publikum mit stürmischem Applaus gefeiert. (Badische Zeitung)

Denn die Musik verselbstständigt sich und bricht durch ihre transzendentale Schönheit aus allen stilistischen Korsetten aus, um freie, ja absolute Musik zu werden. (Pizzicato)

Sophie-Mayuko Vetter

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Klavier

Sie bringt es fertig, die Leichtigkeit ihres Spiels nahtlos mit einer emotionalen Tiefe zu kombinieren, die in jedem Moment authentisch und empathisch wirkt. (Pizzicato)

Sophie-Mayuko Vetter gilt als eine der vielseitigsten und bemerkenswertesten Pianisten ihrer Generation. Auf vielen internationalen Podien hat sie ihr umfangreiches Repertoire vom Frühbarock bis zur Avantgarde unter Beweis gestellt. So trat sie als Solistin renommierter Orchester auf und gastiert bei namhaften Festivals wie Salzburger Festspielen, Klavierfestival Ruhr, Raderbergkonzerte Deutschlandfunk, Albert-Konzerte Freiburg, Münchener Biennale, Blackheath Halls Series London oder Opera City Hall Series Tokyo.

Sie erhielt in Japan seit dem vierten Lebensjahr Klavier-, Violin- sowie Kompositionsunterricht und schrieb in den Folgejahren eine 150-seitige Serie von Obertonduetten. Bis 1996 gab sie gemeinsam mit ihrem Vater Michael Vetter Konzerte und Meisterkurse als Obertonsängerin – Einflüsse, die ihr Klangempfinden als Pianistin in besonderer Weise geprägt haben.

Mit sechs Jahren übersiedelte sie nach Deutschland und gab ihren Debut-Klavierabend in Salzburg. Seither wurde sie bis 2001 von Edith Picht-Axenfeldan historischen Tasteninstrumenten unterrichtet. Dies führte zu einer Duopartnerschaft mit Rainer Kussmaul, die seit 1999 bis heute eine intensive Inspiration für sie bedeutet.

Drei Jahre nach dem Umzug wurde sie in die Vorklasse der Musikhochschule Freiburg aufgenommen, wo sie u.a. bei Vitaly Margulis (Klavier), Robert Hill (Historische Tasteninstrumente) sowie bei Hans Heinrich Eggebrecht und Claus-Steffen Mahnkopf (Musikwissenschaft) studierte. Nachdem sie ihre Aufbaustudien mit Auszeichnung abschloss, ging sie nach London, um weitere Impulse durch Peter Feuchtwanger zu empfangen.

Seit der WDR ihren Kompositionen für Klavier eine Sendung widmete, ist sie bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen von DLF, SWR, BR, MDR, RBB, Tokyo FM, Radio Television Hongkong, ORF, DRS und BBC London als Interpretin und Autorin zu Gast. Eine internationale Resonanz bekam ihr umfangreiches Rundfunkprojekt „Musik und Lyrik der japanischen Moderne – eine Symbiose“ gemeinsam mit Rainer Kussmaul für den BR.

Ihrer ersten CD mit den 24 Préludes von Chopin im Alter von 15 Jahren folgten bisher mehr als ein Dutzend weitere CD-Veröffentlichungen, so etwa im Jahr 2019 eine CD u.a. mit der Welterstaufnahme des sechsten Klavierkonzerts Beethovens auf einem modernen Flügels nebst seinem „nullten“ Klavierkonzert auf dem Hammerflügel (OEHMS), sowie ebenfalls eine Ersteinspielung des „Schattenspiel“ von Haas für Klavier und Elektronik (SWR/NEOS).

Sie selbst gibt mittlerweile weltweit Meisterkurse für Pianisten und ist musikwissenschaftlich für renommierte Rundfunkanstalten und Verlage tätig, etwa als Gründungsmitglied der Zeitschrift „Musik & Ästhetik“.

Sie arbeitete mit Komponisten wie Stockhausen, Otte, Ruzicka oder Pousseur zusammen und hat zahlreiche ihr gewidmete Werke uraufgeführt, so etwa das Klavierkonzert von Mahnkopf mit dem RSO Wien bei den Salzburger Festspielen.

Beethoven Klavierkonzert Nr. 6 – Weltersteinspielung
  1. 1. Beethoven Klavierkonzert Nr. 6 – Weltersteinspielung

Wie Vetter blitzschnelle Saltos aus Arabesken schlägt, in die wilde es-Moll-Episode des finalen Rondos hinein, das ist atemraubend ! – Vetter ist die Eigenwillige unter den Pianisten, eine Hochfliegende, Tiefsinnende. (Rondo)

Der klare, feinsinnige Anschlag gepaart mit großer Musikalität und einem untrüglichen Gespür für Architektur und Stimmungen zeigt deutlich den Rang dieser Pianistin. (Pizzicato)

27Februar

Sophie-Mayuko Vetter

REGENSBURG Germany
02März

Sophie-Mayuko Vetter

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Scarlatti: Sonata in C major K 159 // Ivo Pogorelich - Sonaten
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  1. Scarlatti: Sonata in C major K 159 // Ivo Pogorelich - Sonaten