Evgeni Bozhanov

Photos: Marco Borggreve

„Bozhanov ist ein Meister der zarten Farben: perlende, glitzernde, oft unfassbar leise Klänge, aber nie zu Lasten von Akkuratesse und Timing. In Ravels La Valse wird diese Stärke offenbar: Ein funkelnder Ballsaal des 19. Jahrhunderts entsteht vor dem geistigen Auge des Zuhörers.“ (Mannheimer Morgen)

„Bozhanov scheint zu vereinen, was man schwer gleichzeitig bekommt: Kraft, Zärtlichkeit, Erdigkeit, und Poesie, Notwendigkeit und Freiheit. Er spielt mit der Präzision des Herzschlags, der auch nicht metrisch ist.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Er verfügt über eine außergewöhnlich differenzierte Abschlagstechnik, was, selbst bei extremen Pianostellen, zu einer lebendigen Klanglichkeit führt.“ (WAZ)

„Bozhanov erzeugt in einem Takt mehr Klangfarben als andere Pianisten während ihres ganzen Lebens.“ (Dallas Morning News)

„Evgeni Bozhanov ist es gegeben, nicht nur die Werke Chopins zu deuten, er inhaliert sie, spürt in ihnen das Besondere und in vielen Passagen auch Unentdecktes – eine seltene Synthese aus recherchierender Klugheit und momentaner Beglückung im Sinne von fundierter Spontanität“ (Preis der Deutschen Schallplatten Kritik)

„Ich hätte nicht gedacht, noch einmal solches Klavierspiel erleben zu dürfen. Ich habe Lipatti, Horowitz, Michelangeli gehört – Bozhanov stammt vom selben Planeten.“ (Hörerin Chopin Wettbewerb Warschau)

Evgeni Bozhanov (Klavier)

General Management
Bozhanov hat’s.
Sein Spiel verrät bei herausragender technischer Versiertheit vor allem eines:
Originalität, hohe interpretatorische Intelligenz, um nicht zu sagen – Genie.
(Badische Zeitung)

Worte, die Evgeni Bozhanovs Klavierspiel annähernd beschreiben, gibt es nicht. Der junge charismatische Pianist vereint alle Tugenden der russischen Klavierschule: Virtuosität, Klangreichtum und ein energetisches Maß an Subjektivität. Einem Tänzer gleich, expressiv und intelligent, geleitet von einer fundierten Spontaneität, spielt Evgeni Bozhanov mit extrem hoher Risikobereitschaft und zaubert Konzerterlebnisse voller Klangfülle und Farbe.

Geboren 1984 im bulgarischen Rousse erhielt Evgeni Bozhanov seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren und debütierte öffentlich mit zwölf mit einem Mozart-Klavierkonzert in seiner Heimatstadt. 2001 begab er sich schließlich zum Studium nach Deutschland.

Als Klangmagier des 19. Jahrhunderts und Meister des „Timings“ bewundert, begann die internationale Karriere des jungen Künstlers nach großen Erfolgen bei zahlreichen Wettbewerben, deren Jurys er regelmäßig spaltete und deren erste Preise er zumeist nicht gewann. So beim Queen-Elizabeth-Wettbewerb in Brüssel (2. Preis) und dem Van-Cliburn-Wettbewerb im Texanischen Forth Worth (4. Preis und Kammermusik-Preis). Obwohl einer der klaren Publikumsfavoriten, gewann er im Oktober 2010 nicht den ersten Preis beim Warschauer Chopin-Wettbewerb, was Anlass genug für kontroverse Debatten in der Polnischen Presse und spontane Einladungen aller maßgeblichen Polnischen Konzertveranstalter und Orchester war. Im Sommer 2011 eröffnete Evgeni Bozhanov das 7. Internationale Chopin Festival in Warschau mit Chopins erstem Klavierkonzert und einem Recital.

Es folgten Einladungen zu Konzerten und Tourneen nach Deutschland, Europa und Asien mit renommierten Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin und dem Tonkünstler Orchester – jeweils unter Yutaka Sado, dem Philharmonia Orchestra London mit Tugan Sokhiev, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, der Accademia di Santa Cecilia, der Filarmonica Arturo Toscanini, dem Schwedischen Radiosinfonieorchester, dem Royal Liverpooi Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra und dem Houston Symphony Orchestra – jeweils unter der Leitung von Juraj Valčuha .

Klavierabende führten den jungen Pianisten u. a. zu Festivals wie dem Kissinger Sommer, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Sofia Festival, Lille Piano Festival, Festival La Roque d’Anthéron und in Musikmetropolen wie Düsseldorf, München, Essen, Salzburg, Brüssel, Warschau, Kattowitz, Toulouse, Mailand, Lissabon, Porto, Moskau, St. Petersburg und Tokyo.

Im Juni 2018 ist seine neueste Aufnahme mit dem Kammerorchester des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Radoslaw Szulc mit Klavierkonzerten von Schostakowitsch und Mozart bei Hänssler erschienen.

Evgeni Bozhanov (piano)

He can produce more nuances
of tone in a measure of music
than most pianists find in a lifetime,
but everything seems so organic.
(Dallas Morning News)

Born in 1984, in Bulgaria, Evgeni Bozhanov completed his studies in Essen and Düsseldorf (Germany) with Prof. Boris Bloch and Prof. Georg Friedrich Schenck. His international career launched following top prizes at international competitions including the Sviatoslav Richter International Piano Competition in Moscow, Queen Elisabeth Competition in Brussels, Van Cliburn International Piano Competition in Fort Worth, Texas and International Chopin Competition in Warsaw.

In the past seasons Evgeni has appeared as a soloist with orchestras including the National Orchestra of Belgium, Philharmonia Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia Rome, Haydn Orchestra of Bolzano, RAI National Symphony Orchestra, Filarmonica Arturo Toscanini, Athens State Orchestra, Malmö Symphony Orchestra, Lahti Symphony Orchestra, Houston Symphony Orchestra, Hyogo Performing Arts Centre Orchestra, Ensemble Wien (soloists of the Vienna Philharmonic), Tonkünstler Orchestra, Polish National Radio Orchestra, Bavarian Radio Chamber Orchestra and has presented recitals at the Lille Piano Festival, Biarritz Piano Festival, Festival de La Roque d’Anthéron, Flanders Festival Gent, Piano Festival Brescia Bergamo, Bad Kissingen Summer Festival.

Alongside, Evgeni appeared at Musikverein Vienna, the Suntory Hall, the Philharmonie Berlin, Prinzregententheater Munich, Sala Verdi Milan, the Schubertiade Vilabertan (Spain), the Gulbenkian Foundation Lisbon, amongst others.

In 2019/20 he will return on tour to Japan with Hyogo Performing Arts Centre Orchestra under the baton of Yutaka Sado and gives concerts and recitals throughout Europe.

 

10Juni
30Juni

Evgeni Bozhanov

HAMBURG Germany
20August
29August

Evgeni Bozhanov

DUBROVNIK Croatia
15September
Concerto Repertoire 2020/21

Mozart Klavierkonzerte KV 453 & 488
Beethoven Klavierkonzerte Nr. 3 & 5
Chopin Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Schumann Klavierkonzert a-moll op. 54
Grieg Klavierkonzert a-moll op. 16
Ravel Klavierkonzert G-Dur

Weitere Klavierkonzerte auf Anfrage

Recital Repertoire 2020/21

Programm I mit Werken von Scarlatti & Liszt

Scarlatti Klaviersonate E-Dur K 495
Scarlatti Klaviersonate E-Dur K 20
Scarlatti Klaviersonate a-moll K 109
Scarlatti Klaviersonate b-moll K 128
Scarlatti Klaviersonate G-Dur K 55
Scarlatti Klaviersonate G-Dur K 455
Scarlatti Klaviersonate d-moll K 32
Scarlatti Klaviersonate F-Dur K 6
Scarlatti Klaviersonate F-Dur K 107
Scarlatti Klaviersonate f-moll K 466 
Liszt Klaviersonate h-moll G 178

Programm II mit Werken von Chopin

Chopin Barcarolle Fis-Dur op. 60
Chopin Klaviersonate Nr. 2 b-moll op. 35
Chopin Nocturne Nr. 1 H-Dur op. 62
Chopin Klaviersonate Nr. 3 h-moll op. 58

(Änderungen jeweils vorbehalten)

Scarlatti: Sonata in C major K 159 // Ivo Pogorelich - Sonaten
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  1. Scarlatti: Sonata in C major K 159 // Ivo Pogorelich - Sonaten